Was bei Amazonartikel noch ganz gut aussieht, kann uns bei der eigenen Website das Ranking versauen. Guter Content ist Gold wert im Marketing, könnte man so vorsichtig behaupten… Und mit Recht! Warum Copy Paste vom Hersteller für unsere Produktbeschreibung nicht ausreicht und du unbedingt mehr aus deinem Content rauskitzeln musst, das erfährst du hier…

Der Schrei nach Unique Content ist laut.

Und doch verstehen die Wenigsten worum es sich hierbei handelt. Einzigartig – ja. Aber diese Erleuchtungen folgender Art: „eigenartig… ich glaub ich hab das schonmal irgendwo gelesen nur in anderer Form“ – auf keinen Fall! Den Text des Hersteller zum herausfischen von einschlägigen Verkaufsargumenten heranzuziehen, ist an sich keine falsche Idee.

Aber jeder, der schonmal was von Duplicate Content gehört hat, weiß, dass das Kopieren und Einsetzen einer Produktbeschreibung in den eigenen Webcontent wenig elegant ist, und auch keinen heißen Platz im Suchmaschinen-Ranking garantiert. Im Gegenteil: Google kann ganz schön sauer werden, wenn vermutet wird, dass hier getrickst wird, nach dem Motto „mit dupliziertem Inhalt zu höherem Ranking“. Bei den Suchmaschinen versteht man das nämlich als Manipulation der Trefferquote durch Duplizieren von Inhalten. Möglich, dass es dann in den Keller geht mit dem Ranking und Google einen eigenhändig herunterkorrigiert. Im schlimmsten Fall wirst du ganz aus dem Google-Index verbannt. Ok, ok, das ist vielleicht gar nicht deine Intention. Deswegen solltest du dir unbedingt anschauen, was genau du bei deinem Content vermeiden oder beachten solltest, um auf jeden Fall beim Ranking ganz vorn zu sein!

Mehrfachverwendung von Content

Solltest du es einfach nicht verhindern können oder es gehört vielleicht zu

deiner Werbestrategie, dass dein Inhalt auch woanders auftaucht… Dann lass‘ das so. Falls du aber nicht möchtest, dass ein anderer Artikel mit deinem Inhalt beim Suchen auftaucht, sollte dieser zweitrangige Artikel mit einem „noindex-Meta-Tag“ bespickt werden. So bleibst du beim Ranking konkurrenzlos. Sollte das nicht möglich sein, verweise zumindest mit einem Link auf den Originalartikel.

Umtexten von Herstellerbeschreibungen

Manch einer meint, er könnte durch einfaches Umstellen einiger Wörter seinen Content glänzen lassen und so die Duplicate Content Kontrolleure austricksen. Das solltest du spätestens seit dem Schreiben deiner Abschlussarbeit lassen. Fakt ist: Der Google Algorithmus testet Wörter von Beschreibungen in 4er-Wortblocks. Sollten Wörter eines bekannten Herstellertextes nur umpositioniert worden sein bringt das also gar nix. Google erkennt es als genau die gleiche Textsuppe, nur einmal umgerührt.

Content ist gleich Inhalt + ein bisschen Charme:

Vielleicht hast du was gegen Kreativität und stehst mehr auf Fakten, nur ganz ehrlich: Wer verstanden hat warum Content nicht gleich Content ist, wird das Optimieren als Königsdisziplin verstehen. So wie wir auch. Gehen wir mal auf ein paar entscheidende Faktoren ein…

  1. Einschlägige Titel

    Ein guter Titel für deine Produktseite kann für den Suchmaschinen Nutzer zu einem Magneten werden. Es lässt auch deinen Content in der Masse herausstechen und kann gleichzeitig die Gefahr für ein vermeintliches Duplikat verringern.

  2. No Go: wiederkehrende Textbausteine

    Manch einer braucht auf jeder seiner Seiten eine ausführliche Erklärung zu den urheberrechtlichen Warnungen oder zum Haftungsausschluss. Aber auch das kann zu „dubliziertem“ Inhalt führen. Lieber einmal weniger detailliert beschreiben und notfalls mit „mehr dazu“ auf eine ausführlichere Erklärung verlinken.

  3. Animation

    Nichts gegen Text! Bloß, reine Textblocks sind von gestern. Also lieber den Content durch sinnvolle Audiospuren oder „Erfahren Sie mehr“- Videos ergänzen. Hier kannst du wertvolle Produktinformationen gezielt für den Markt verpacken. Dein Content ist im Nu variiert und landet bei Google sicher ein besseres Ranking. Metadaten nicht vergessen!

  4. Hilfreiche Links & Zusatzmaterialien

    Warum nicht hier oder da weiterführende Links anbieten. Zum Beispiel zu fairem Handel, landespezifischen Informationen usw., was auch immer für deine Branche in Frage kommt. Das kann sehr professionell wirken und das Herz des Kunden höher schlagen lassen. Auch können Statistiken oder Checklisten zum Download angeboten werden. Schön hübsch anordnen, so dass alles seinen Platz hat und nichts vom Wichtigen ablenkt.

  5. Content einbetten

    À propos hübsch. Grad wenn du viele Informationen unterbringen musst, lass dir von den SEOlern sagen: Es gibt UNENDLICH VIELE! Möglichkeiten. Angefangen vom Zusammenfassen ähnlicher Inhalte verschiedener Seiten über einfache Tabs, die man sogar ohne viel Java-Kunst erstellen kann. So sprengt man die Seite nicht und es passt genug Inhalt in eine übersichtliche Form. Dann natürlich immer alles strukturiert angehen. Frag dich beispielsweise: Passt die Information besser in eine Sidebar? etc. …

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