Es ist vielleicht nicht so verwunderlich, dass Frauen einen Großteil des neuen Social Networks Pinterest ausmachen. Die starke visuelle Ausrichtung der Seite spricht dementsprechend besonders Frauen an. Diese waren bisher auf Social Networks jedweder Art nicht so stark vertreten wie Männer.

Wie schafft Pinterest das?

Pinterest - Social Media - mit Bildern zum Erfolg

Es geht bei der Seite vornehmlich nur um eines: Hat man ein Bild gefunden, in der Regel zu einem bestimmten Interessengebiet, das einen interessiert, dann „pinnt“ man es auf Pinterest. Die Leute, die mit einem verlinkt sind bzw. twitterhaften Followern gleich einem eben folgen, können dieses dann sehen und kommentieren. Dabei ordnet man die gepinnten Bilder in bestimmten Kategorien ein wie zum Beispiel Kleidung, Schuhe, Landschaften, aber natürlich auch, und da wird es für Männer wieder interessant, in den Bereichen technische Spielereien und ähnlichem. Kategorien bestimmt man so, wie es den eigenen Interessen entspricht.

Pinterest, das bisher nur auf Englisch verfügbar ist, hat etwas geschafft, was vor ihm kein anderes Social Media relevantes Netzwerk geschafft hat, nämlich die Marke von 10 Millionen Nutzern zu knacken und das in der bisher kürzesten Zeit. Ähnlich wie bei allen erfolgreichen Seiten stellt sich natürlich jetzt langsam die Frage, wie das kleine Start-Up aus Kalifornien mit seinen 16 Angestellten denn nun auch Geld abwirft. IT Experten stellen sich diese Frage nun schon etwas länger und manche Unternehmen schätzen den Wert der Seite immerhin auf 200 Millionen US Dollar und haben daher auch in Pinterest investiert.

Viele Unternehmen haben schon vermeldet, dass sie eine deutliche Steigerung von Traffic auf ihren Webseiten durch User verbuchen, die von Pinterest auf ihre Seiten kommen. Insofern scheint es eine gute Idee, wenn man als Unternehmen Pinterest schon bald in seine Social Media Strategien aufnimmt. Gerade bei denjenigen, die ein bildlich darstellbares Produkt anbieten, sollten die Möglichkeiten, die sich durch Pinterest ergeben, großes Interesse auslösen.

Wer in Pinterest mitmischen möchte,

der muss sich durch aktive Nutzer einladen lassen oder auf der Seite per Email eine Einladung beantragen. Bei der momentan so extrem anwachsenden Fanbase scheint es durchaus lohnend zu sein, einen Blick zu riskieren. Viele Nutzer von Pinterest sagen, dass sie selten so viel Zeit damit verbracht haben durch Bildermengen zu browsen.

Der Gastautor Johannes Heim arbeitet bei twago im Online-Marketing. Er schreibt vor allem über SEO und Social Media.