Am 5. November meldete Google das neuste Änderung seines Ranking Algorithmus. Das 21. Panda Update betrifft primär Suchbegriffe in Zusammenhang mit Marken und Markennamen. Marken und ihre Internetpräsenz werden gezielt geschützt und Google modelliert das komplette Design der ersten Seite in diesem Bezug um. Wie Onlinemarketing mit dieser Neuerung und der Funktionsweise von Google Panda generell umgehen sollte, ist eine spannende Frage. Während viel Panik um das Thema herrscht, zeichnet sich mit zunehmender Sicherheit ab: verlässlicher Unique Content lohnt sich.

Was ist Google Panda und wie wirkt es sich aus?

Google Panda ist essentiell ein Qualitätsfilter für Content,. So zumindest der Grundgedanke. Im Fall des neusten Updates von Anfang November sind 1.1% der englischsprachigen Einträge in der Suchmaschine betroffen (0.4% weltweit). Seit der Einführung im Februar 2011 ist der primäre Zweck das Aussortieren qualitativ minderwertiger und repetitiver Seiten aus den hohen Rankings. Durch die Veränderungen sollen Seiten stärker zur Geltung kommen, die regelmäßig aktuellen und eigenständigen Inhalt produzieren, anstatt billige SEO-Techniken auszunutzen. Das Ziel ist eine höhere Stellung von Einzigartiger Content im Google Ranking. Hinter dem Grundgedanken von Google Panda steht eine Basis von unzähligen menschlichen Probanten. Anhand dessen, was Menschen an einer Seite für gutes Design, hohe Qualität und Vertrauenswürdigkeit erachten, ist der Algorithmus aufgebaut. Er ist darauf ausgelegt die empirisch ermittelten Kriterien anzuwenden und auf ihrer Basis zu lernen. Der neuste Schritt bezieht den Schutz von Markennamen ein.

Was ist eine sinnvolle Art mit Google Panda umzugehen?

Google Update: Marken Suchergebnisse Mit Neuer Power

Automatisch generierter oder repetitiver Inhalt zieht das Ranking einer Seite durch die Kriterien des Algorithmus herunter. Duplikate, redundante Texte und eine minimale Variation mit anderen Keywords schmälert den Rang einer Seite. Während es in der Theorie gut und nobel klingt, bringt das Format auch logische Probleme mit sich: gerade im E-Commerce-Bereich ist eine einzigartige Beschreibung von Produkten mit sehr klaren und simplen Charakteristiken unsinnig und für den Leser irreführend. Ads und Werbebanner beurteilt Google Panda generell negativ. Werbung an sich ist nicht problematisch, doch falls die optische Wirkung oder Ladezeit der Seite darunter leidet, sinken auch die Bewertungskriterien. Besonders spannend ist in dieser Hinsicht die Glaubwürdigkeit einer Seite. Der Algorithmus überprüft, wie oft und regelmäßig auf einen Eintrag verwiesen wird. Wenn sich viele Links auf einen Text beziehen, dann steigt die Glaubwürdigkeit der damit verbundenen Seite und somit auch das Ranking. Nachhaltiges Link Building und Social Networking erlangen dadurch einen zunehmend aufgewerteten Status, in dem sich Seiten, Einträge und letztlich Content-Ersteller, auf die viele Menschen vertrauen, lohnen. Zuletzt ist es wichtig die Entwicklung von Goole Panda im Auge zu behalten. Die Grundlinie der Veränderung zeichnet sich seit anderthalb Jahren ab, doch nur eine aufmerksame Beobachtung der neusten Entwicklung macht es möglich, sich zeitnah auf Veränderungen einzustellen.

Was ist die Auswirkung des 21. Updates?

Das 21. Panda Update wirkt sich auf Suchbegriffe und Keywords rund um Markennamen aus und hat für bestimmte Werbeseiten und Webshops gravierende Folgen. Für viele Seiten, die sich auf diese Suchbegriffe beziehen, zeichnet sich seitdem eine signifikante Veränderung im Ranking ab. In der Regel zum Schlechten. Das derzeitige System von Google macht es für Seiten, die nicht von der Marke selbst stammen, praktisch unmöglich den eigentlichen Anbieter oder Hersteller zu übertreffen. Der Hauptgrund hierfür ist der optische Aufbau der ersten Seite zu entsprechenden Suchergebnissen. Sie setzt sich zuerst aus der Website der Marke selbst mit eingerückten Unterlinks zusammen. Nach der Markenwebsite folgen der Wikipedia-Artikel, die Social-Media-Seite des Unternehmens und die Einträge in den Google News. Nur noch wenige Plätze bleiben für Drittanbieter und Werbeseiten. Auffällig ist an dieser Stelle vor allem, dass Google Shopping einen eigenen Eintrag beansprucht, während andere Webshops es nun umso schwerer haben auf die erste Seite zu gelangen. Ein Weg sich gegen die Konsequenzen des neusten und zukünftige Panda Updates zu schützen ist der oben genannte Stichpunkt Glaubwürdigkeit. Social Networking oder eine Autorität als Informationsquelle helfen einer Seite in einem relevanten Ranking zu bleiben. Durch den neuen Aufbau der ersten Google Seite mit dem 21. Panda Update ist dieser Faktor sogar noch stärker geworden: ein Platz in den Google News oder ein natürlich hoher Rang durch qualitätiv hochwertige Referenzen und Backlinks gewinnen an Bedeutung. Der Status als verlässliche Quelle ist im Idealfall weniger die raffinierte SEO-Hintertürchen als der Eingang durch die Vordertür.